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Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 31. Juli 1973 mit dem Az: 2 BvF 1/73 (Gesamturteil kann hier angesehen werden | Seite 18/19) ist der Staatenbund Deutsches [Kaiser-] Reich bis heute nicht untergegangen. Der Staatenbund Deutsches [Kaiser-] Reich ist rechtsfähig aber auf Grund der Fremdverwaltung durch die Bundesrepublik Deutschland (Besatzungszone der 3 Mächte), Polen und Russland Handlungsunfähig gestellt.

Grund: Seit dem Eintritt des 1. Waffenstillstand im Jahr 1918 und dem Putsch des Deutschen Kaisers wurde die Handlungsfähigkeit des Staatenbundes Deutsches [Kaiser-] Reich nicht wieder hergestellt, sondern durch ein Grundgesetz, auch Weimarer Verfassung genannt, zur Aufrechterhaltung der Ordnung gemäß der
Haager-Land-Kriegs-Ordnung (HLKO) Artikel 43 und unter Täuschung die Weimarer Republik wäre der Rechtsnachfolger des Staatenbundes Deutsches [Kaiser-] Reich ersetzt. Dieses Weimarer Grundgesetz wurde nicht von den deutschen Völkern Ratifiziert und hat somit nicht den Status einer Verfassung erhalten.

Von 1939 bis 1945 wurden die kriegerischen Handlungen wieder aufgenommen. Nach dem 2. Waffenstillstand wurde den Deutschen Völkern das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland gemäß der Haager-Land-Kriegs-Ordnung (HLKO) Artikel 43 durch die allierten Siegermächte auferlegt. Dieses Grundgesetz wurde ebenfalls nicht von den Deutschen Völkern Ratifiziert, darum heißt es auch heute noch Grundgesetz und nicht wie immer gesagt wird, es sei unsere Verfassung.

Im Juli/September 1990 ist der Geltungsbereich (Artikel 23) des Grundgesetzes weggefallen. Dadurch ist die Bundesrepublik Deutschland juristisch genauso erloschen, wie faktisch die DDR im Jahr 1990, die Sowjetische Besatzung ist in Mitteldeutschland weggefallen! Faktisch weiß jeder, die Verwaltung der drei Mächte (Bundesrepublik Deutschland) verwaltet uns noch immer, allerdings nicht mehr unter "staatlicher" Gesinnung, sondern rein nach Handelsrecht nach dem Ökonomischen-Maximal-Prinzip!

Entgegen weitläufiger Meinung ist der Staatsangehörigkeitsvermerk DEUTSCH in einem Personalausweis / Reisepass der BRD (EU) kein wirklicher Nachweis dafür das man deutsche(r) ist, sondern legt lediglich die Vermutung nahe, dass der Ausweisinhaber deutsche(r) sein könnte. Solche Ausweispapiere können daher lediglich nur zur widerlegbaren Glaubhaftmachung dienen, daß jemand deutsche(r) ist. Unter Glaubhaftmachung versteht man ein herabgesetztes Beweismaß, für das die Darlegung einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausreicht, ohne dass ein formaler Beweis erbracht werden muss.

Der Personalausweis ist ein von staatlichen Stellen ausgegebener Identitätsnachweis als Personaldokument in Form eines amtlichen Lichtbildausweises. Personalausweise werden auch gemäß Art. 27 des Übereinkommens über die Rechtsstellung der Staatenlosen von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen an Staatenlose ausgestellt, die keinen gültigen Reiseausweis besitzen.

Deutscher durch Abstammung ist man, wenn man nachweislich Vorfahren bis vor den 01.01.1914 in einem Staat des Staatenbundes Deutsches [Kaiser-] Reich hatte.

Die BRD unterscheidet juristisch und theoretisch die Rechtskreise, in welchen man sich ggf. befindet.
Für Deutsche mit einer Ableitung der Staatsangehörigkeit gemäß RuStAG 1913 bedeutet dies Artikel 5 Absatz 1 des Einführunggesetzes zum bürgerlichen Gesetzbuch (EG-BGB) - Für alle anderen gilt Artikel 5 Absatz 2 des Einführungsgesetz zum BGB

Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche (EG-BGB) - Artikel 5 (Personalstatut):

Absatz 1) Wird auf das Recht des Staates verwiesen, dem eine Person angehört, und gehört sie mehreren Staaten an, so ist das Recht desjenigen dieser Staaten anzuwenden, mit dem die Person am engsten verbunden ist, insbesondere durch ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder durch den Verlauf ihres Lebens.
Ist die Person auch Deutscher, so geht diese Rechtsstellung vor.

Absatz 2) Ist eine Person staatenlos oder kann ihre Staatsangehörigkeit nicht festgestellt werden, so ist das Recht des Staates anzuwenden, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder, mangels eines solchen, ihren Aufenthalt hat.

(3) Wird auf das Recht des Staates verwiesen, in dem eine Person ihren Aufenthalt oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, und ändert eine nicht voll geschäftsfähige Person den Aufenthalt ohne den Willen des gesetzlichen Vertreters, so führt diese Änderung allein nicht zur Anwendung eines anderen Rechts.

1. Die Bundesstaaten des Deutschen [Kaiser-] Reich im letzten freien und nicht unter Kriegsrecht stehenden Stande (27.07.1914):
(Anmerkung: Der 1. Weltkrieg wurde am 28. Juli 1914 durch Österreich-Ungarn erklärt, der Staatenbund Deutsches [Kaiser-] Reich ist diesem am 31. Juli 1914 beigetreten)

Dem Staatenbund Deutsches [Kaiser-] Reich gehören 25 Bundesstaaten (Bundesglieder) – darunter die drei republikanisch verfassten Hansestädte
Hamburg, Bremen und Lübeck – sowie das Reichsland Elsaß-Lothringen an.


Gliederung des Staatenbundes Deutsches [Kaiser-] Reichs seit 1871

Bundesstaat (Staatsangehörigkeit) Staatsform Hauptstadt Fläche in km² (1910) Einwohner (1871) Einwohner (1900) Einwohner (1910)
Königreich Preußen Monarchie Berlin 348.780 24.691.085 34.472.509 40.165.219
Königreich Bayern Monarchie München 75.870 4.863.450 6.524.372 6.887.291
Königreich Württemberg Monarchie Stuttgart 19.507 1.818.539 2.169.480 2.437.574
Königreich Sachsen Monarchie Dresden 14.993 2.556.244 4.202.216 4.806.661
Großherzogtum Baden Monarchie Karlsruhe 15.070 1.461.562 1.867.944 2.142.833
Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin Monarchie Schwerin 13.127 557.707 607.770 639.958
Großherzogtum Hessen Monarchie Darmstadt 7.688 852.894 1.119.893 1.282.051
Großherzogtum Oldenburg Monarchie Oldenburg 6.429 314.591 399.180 483.042
Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach Monarchie Weimar 3.610 286.183 362.873 417.149
Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz Monarchie Neustrelitz 2.929 96.982 102.602 106.442
Herzogtum Braunschweig Monarchie Braunschweig 3.672 312.170 464.333 494.339
Herzogtum Sachsen-Meiningen Monarchie Meiningen 2.468 187.957 250.731 278.762
Herzogtum Anhalt Monarchie Dessau 2.299 203.437 316.085 331.128
Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha Monarchie Gotha 1.977 174.339 229.550 257.177
Herzogtum Sachsen-Altenburg Monarchie Altenburg 1.324 142.122 194.914 216.128
Fürstentum Lippe Monarchie Detmold 1.215 111.135 138.952 150.937
Fürstentum Waldeck Monarchie Arolsen 1.121 56.224 57.918 61.707
Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt Monarchie Rudolstadt 941 75.523 93.059 100.702
Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen Monarchie Sondershausen 862 67.191 80.898 89.917
Fürstentum Reuß jüngere Linie Monarchie Gera 827 89.032 139.210 152.752
Fürstentum Schaumburg-Lippe Monarchie Bückeburg 340 32.059 43.132 46.652
Fürstentum Reuß älterer Linie Monarchie Greiz 316 45.094 68.396 72.769
Freie und Hansestadt Hamburg Republik Hamburg 414 338.974 768.349 1.014.664
Freie und Hansestadt Lübeck Republik Lübeck 298 52.158 96.775 116.599
Freie Hansestadt Bremen Republik Bremen 256 122.402 224.882 299.526
Reichsland Elsaß-Lothringen Monarchie Straßburg 14.522 1.549.738 1.719.470 1.874.014
Staatenbund Deutsches [Kaiser-] Reich Monarchie Berlin 540.858 41.058.792 56.367.178 64.925.993






§1 RuStAG 1913: Deutscher ist, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat (§§ 3 bis 32) oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit (§§ 33 bis 35) besitzt.

Die Bundesstaaten ergeben sich aus den unter Punkt 1. genannten Bundesstaaten. Somit sind alle Verfassungen nach 1918 völkerrechtlich in Frage zu stellen, da nur diese oben genannten Bundesstaaten gültig sind, da alle anderen Gesetze und Verordnungen mangels eines legitimen Gesetzgebers fehlen. Verfassungen die nach 1918 gemacht wurden führen in die Staatenlosigkeit. Darum sollte jeder Deutsche seine Abstammung bis vor 1914 nachweisen können um seine Rechte als Deutscher, bezogen auf die jeweilge Gesetzgebung bis 1914 und die jeweiligen Verfassungen vor 1918, nutzen zu können.

2. Diese Nachweise erhält man über die jeweiligen Standesämter wo die entsprechenden Vorfahren geboren wurden. Falls man mal nicht weiterkommt und ggf. keine Geburtsdaten eines Vorfahren hat, helfen ggf. auch Heirats- und/oder Sterbeurkunden.
Die Staatsangehörigkeit durch Abstammung kann nur nachgewiesen werden, wenn man seine Vorfahren bis vor den 01.01.1914 im Deutschen [Kaiser-] Reich nachweisen kann. Dazu ist es erforderlich sich die Geburtsregisterauszüge aus dem Geburtenbuch (und ggf. Heiratsurkunden) von dem jeweiligen Standesamt seiner Vorfahren, wo derjenige geboren wurde bzw. wo geheiratet wurde, zusenden zu lassen. (Am besten beglaubigt) Diese Registerauszüge enthalten ggf. weiterführende Informationen zu den Erzeugern des vorherigen Vorfahren.

Es gilt die Abstammung bei ehelichen Geburten jeweils durch den väterlichen Familienangehörigen nachzuweisen.
Bei unehelichen Geburten wird über den mütterlichen Familienangehörigen nachgewiesen.

3. Ein Beispiel: Max Mustermann geboren in Preußen, seine Erzeuger waren zur Zeit der Geburt verheiratet, dann liegt eine eheliche Geburt vor und es muss Väterlicherseits abgeleitet werden. Die Erzeuger vom Vater waren zur Geburt des Vaters nicht verheiratet, es liegt somit eine uneheliche Geburt vor und es muss über die Mutter (für Max Mustermann die Großmutter - Väterlicherseits) abgeleitet werden. Die Großmutter von Max Mustermann wurde ehelich geboren und somit muss die Ableitung über den Vater der Großmutter bzw. den UrGroßVater von Max Mustermann erbracht werden, usw. bis der Geburtsnachweis eines Vorfahren vor dem 01.01.1914 angelangt ist. Da der UrGroßvater von Max Mustermann am 31.12.1913 in Bayern geboren wurde hat Max Mustermann, trotz seiner Geburt im Bundesstaat Preußen die Staatsangehörigkeit im Bundesstaat Bayern erworben durch Abstammung von seinem Vater, da dieser die Staatsangehörigkeit durch seine Mutter vererbt bekommen hat und diese die Staatsangehörigkeit durch Ihren Vater (UrGroßvater von Max M.)

Für Menschen die nicht innerhalb der BRD und/oder DDR geboren wurden bzw. deren Familienangehörige:
Auslands- / Standesamt 1 in Berlin